Standardisierung als Qualitätsmerkmal für hotelspezifischer BI

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Standardisierung als Qualitätsmerkmal für hotelspezifischer BI

Oktober 19, 2020, In Aktuelles, Fairmas Blog

Das Herzstück von Business Intelligence in der Hotellerie

Zusammenfassung:


Standardisierung ist ein Instrument der Qualitätssicherung. Dabei entstehen Standards durch Konsens. Ziel der Standardisierung ist die Vereinfachung und die Schaffung von Vergleichbarkeit.


Aufgrund der Besonderheiten der Hotellerie hat die Branche eigene Standards entwickelt, um den Hotelerfolg zu ermitteln und Informationen zu Erfolgsfaktoren, Chancen und Risiken zu gewinnen.


BI-Software von Fairmas basiert auf den Hotelstandards. FairPlanner ist Plattform für alle relevanten Informationen, dargestellt in vorgefertigten Analysen und Berichten, und dient gleichzeitig der vorausschauenden Planung aller Kosten und Umsätze.


Die flexible Einstellung der Detailtiefe von Analysen und Berichten entspricht den verschiedenen Informationsanforderungen der Hotelbranche. Daher sind die BI-Lösungen von Fairmas in jedem Hotelunternehmen, unabhängig seiner Größe, sofort einsetzbar.

Standardisierung und wie etwas zum Standard wird.

Unter Standardisierung versteht man ganz allgemein die Vereinheitlichung. Dabei kann nahezu alles vereinheitlicht werden: Bauteile, Fertigungsverfahren, Maßeinheiten, Prozesse, Dienstleistungen usw. Vorteil der Standardisierung ist die Sicherung eines bestimmten Qualitätsstandards. Ziel ist die Möglichkeit, etwas vergleichen zu können. Wichtige Voraussetzung von Vereinheitlichung ist jedoch stets der Konsens. Ohne Konsens wäre es eine Verordnung. Oder anders formuliert: Standardisierung ist die Einigung auf ein gemeinsames, allgemein akzeptiertes und für gut befundende Vorgehensweise oder Vorfahren im Sinne von „So ist es am besten“.

Wir alle kennen das Deutsche Institut für Normung e.V., mindestens jedoch das berühmte und weltweit anerkannte Kürzel DIN. DIN-Normen entstehen durch Expertengruppen. Es ist also Fachwissen gefordert und außerdem werden die Standards regelmäßig überprüft und falls nötig, angepasst.

Der Nutzen von Standards und Standardisierung

Der wohl wichtigste Standard für die Finanz- und Controlling Abteilungen der Hotellerie, Hoteleigentümern und Hotelinvestoren ist der USALI „Chart of Accounts“ oder Kontenrahmen. USALI steht für Uniform Systems of Accounts for the Lodging Industry, ins Deutsche übersetzt: Einheitliche Betriebsabrechnung-Erfolgssteuerung für Hotels.

USALI gilt als einer der ersten branchenspezifischen, von Hotelexperten erstellter Kontenrahmenplan für die Gewinn- und Verlust-Rechnung. Durch die Nutzung diesen Standards können nationale Grenzen überwunden werden. Grenzen, die die Vergleichbarkeit von Leistungskennzahlen ohne eine vorherige Standardisierung erschweren.

Dabei trennen neben Landes-, Währungs- und Sprachgrenzen auch andere Unterscheidungsmerkmale. Beispielsweise die Anzahl und Größe von Restaurants und Bars, Wellnessbereich, Hotelsegmente, Buchungsportale, Zimmeranzahl, Hotelkategorie…..Die Liste der Unterschiede kann nahezu unendlich fortgeführt werden. Hier die richtigen Weichen zu stellen, dafür bedarf es Branchenwissen und praktische Erfahrung im Alltag von Hotelmanagement.

Standardisierung mit Fokus auf den Hotelgewinn

Die BI-Lösung FairPlanner von Fairmas verbindet die Vorteile einer Plattform mit den Funktionen der Finanzplanung und des Revenue Monitorings. Das integrierte Berichtswesen mit vorgefertigten Analysen (Management Reporting) basierend auf den Standards der Hotelbranche gibt tagesaktuell Auskunft über den Hotelerfolg.

ALL ABOUT PROFIT – ALL YOU NEED – READY TO START

Die Fairmas BI Lösungen sind die Plattform für alle relevanten Daten, die eine 360° Unternehmenssteuerung benötigt. Dazu gehören interne Unternehmensdaten aus dem PMS, dem Buchhaltungssystem, dem ERP, Revenue Management sowie DMS sowie externen Marktdaten wie aktuellen Angebotspreise der Mitbewerber erhoben von Rate Shoppern, historische Hotelmarktdaten erfasst und dokumentiert im Benchmarking oder auch Eventkalender.

Die Liste aller Schnittstellen von Fairmas finden Sie hier.

Die Rolle der KPIs für die Standardisierung

Bei der automatisierten Datenintegration via Schnittstellen in die BI-Lösung FairPlanner erfolgt gleichzeitig eine Art Weichenstellung. Dieses auf das Hotelunternehmen individuell zugeschnittene Leitsystem der Datenzuordnung wird als Mapping bezeichnet.

Beim Mapping wird zunächst die Frage gestellt, welche Programme das Hotelunternehmen nutzt und wie die Daten in diesen Programmen strukturiert sind. Für einige Hotelkonzerne beginnt hier schon die Herausforderung, wenn unterschiedliche Buchhaltungs-, PMS oder Revenue Management Systeme im Konzern verwendet werden. In solchen Fällen beginnt die Standardisierung im Sinne der Vergleichbarkeit schon mit der Integration der Daten in FairPlanner. Der Prozess des Mappings erfordert Fachkenntnisse. Es dürfen keine Informationen verloren gehen. Falsche Zuordnungen verändern das Ergebnis.

Nach dem automatisierten Einlesen der Daten, übernimmt FairPlanner die Umrechnung in aussagekräftige Hotelkennzahlen und liefert in vorgefertigten Berichten Informationen zur betriebswirtschaftlichen Unternehmenssituation.

Die Kalkulation der Hotelkennzahlen, abgekürzt in KPI, folgt dabei klar und nachvollziehbar dem Konsens der Hotelbranche zur Ermittlung von KPIs. Dabei dürften Occupancy, ADR und RevPar zu den bekannteren Leistungskennziffern gehören. Doch für die vorausschauende Finanzplanung reichen diese drei Werte kaum aus. So liefert FairPlanner Berichte und Analysen getrennt nach Hotelsegmenten, für frei wählbare Zeiträume, eine PaceAnalyse u. v. m., welches im Hotelalltag relevant ist. Zusätzlich besteht die Möglichkeit der Konsolidierung auf Konzernebene wahlweise getrennt nach Regionen, Brands oder individuell bestimmbaren Clustern. Dabei handelt es sich immer um das gleiche Datenmaterial. Es wird nur anders zusammengestellt und aufbereitet.

Standardisierung auf alle Ebenen

Dieser Prozess, der aus Roh-Daten – gespeichert in einer Vielzahl an unterschiedlichen Programmen – Kennzahlen werden lässt, erfolgt ganz transparent. Jeder Vorgang innerhalb von FairPlanner bleibt nachvollziehbar, weil die relevanten Hotelstandards zugrunde gelegt werden. Zusätzlich ermöglicht ein Kommentarfunktion, Änderungen bei der Planung zu erläutern. Transparente Informationsgewinnung gilt als ein wichtiger und entscheidender Vorteil der hotelspezifischen BI-Lösungen ohne selbstlernende Algorithmen, da diese zumindest aktuell noch zu häufig zu einer Blackbox werden.

Der Vorsprung von FairPlanner liegt in der Flexibilität

Kennen Sie den Spruch: Alles über einen Kamm scheren? Das ist in der sehr heterogenen Hotelindustrie nahezu unmöglich. Denken Sie nur an die unterschiedlichen Anforderungen von Eigentümern, Investoren, Managementlevel etc. an Berichte und Auswertungen.  

Durch die leicht zu verstehende Menuführung von FairPlanner können Nutzer sehr einfach selbst bestimmen, welche Daten sie wie dargestellt haben möchten. Ob Brands in Cluster gruppieren, Regionen zusammengefasst oder auf der Ebene des Einzelhotel. Alles ist flexibel bestimmbar.

Möglich wird dies durch die detaillierten Kenntnisse hotelspezifischer Prozesse von Fairmas und der Bereitschaft, durch Weiterentwicklung und Funktionserweiterung buchstäblich einen eigenen „State of the Art“ Standard moderner Finanzplanung für die Hotellerie anzubieten.