In unsicheren Zeiten: abgesicherte Szenarien planen

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In unsicheren Zeiten: abgesicherte Szenarien planen

April 3, 2020, In Aktuelles, Fairmas Blog

Software-Tools der Hotelfinanzplanung und im Revenue Management helfen gerade jetzt, verschiedene Eventualitäten zu berechnen

Wie erfolgt der Start nach dem Shutdown? Und vor allem: wann? Was, wenn die Hotels zwischen Rügen und Alpen noch länger geschlossen bleiben? Das sind Fragen, die der ganzen Branche den Schlaf rauben und Sorgenfalten in die Gesichter graben. Abwarten und Tee (oder auch etwas Stärkeres) trinken? Das hilft nur sehr kurzzeitig. Gut beraten ist, wer plant. Das klingt in der gegenwärtigen Krise wie unverdautes Schulwissen? Mitnichten, denn innerhalb der Finanzplanung gibt es eine Methode, die hier greift: die Wenn-Dann oder auch What-if-Rechnung. Dieses Tool ist erdacht worden, unterschiedliche Szenarien einer ungewissen Zukunft vorzubereiten.

Doch schön der Reihe nach:

Was ist eine What-if-Rechnung?

Kurz gesagt, es ist als Planungsinstrument eine Vorhersage, d. h. alle zu erwartenden Einnahmen werden allen zu erwartenden Ausgaben / Kosten der kommenden Periode gegenübergestellt. Das Software-Tool rechnet die Wirkung der Veränderung von einzelnen Variablen auf das Hotelergebnis aus. Jeder kann so auf Basis der hoteleigenen GuV-Rechnung durchspielen, wie sich der Wiedereinstieg nach der Krise in Zahlen darstellt – zeitnah oder als Worst Case.

Was bringt die What-If-Rechnungen?

1- Informationen als Entscheidungshilfe

Mit What-if-Rechnungen – insbesondere durch die parallele Rechnung und den anschließenden Vergleich unterschiedlicher Planungsszenarien – gewinnen Hotel-Entscheider wertvolle Informationen über die finanziellen Auswirkungen von unterschiedlichen Maßnahmen auf alle Bereiche. Je flexibler dabei die What-if-Rechnung in ihrer Struktur angelegt ist, umso vielfältiger sind die Informationen, die gewonnen werden können, und desto höher ist der Erkenntnisgewinn. Die Software bietet flexible Zeiträume an. Genauso ist es möglich, jede Hotelabteilung separat zu berechnen.

 

2- Für kurze Reaktionszeiten

Mit verschiedenen What-if-Szenarien können die Auswirkungen der Angebotssteuerung und der Preisfestsetzung auf die Rentabilität vergleichend analysiert werden. Das Szenario mit der maximalen Rentabilität löst dann die entsprechenden Maßnahmen bezüglich der Zimmerkontingente mit der dazugehörigen Zimmerrate beispielsweise bei den online Buchungsportalen wie booking.com oder hrs.de aus. aus. Das wird dann besonders wichtig, wenn es nach der Krise zu kurzfristigen unplanmäßigen Nachfrageveränderungen kommt, weil z. B. viele Menschen ihre „neue Reisefreiheit“ spontan nutzen.

 

3- Zur Risikoabschätzung in die Zukunft

Mit What-if können zukünftige Konsequenzen einer jetzigen Handlung für langfristige finanzielle Entscheidungen errechnet werden. Damit unterstützt die What-if-Rechnung das Abschätzen der Risiken unterschiedlicher Planungsszenarien. Die Berechnung verschiedener Möglichkeiten zeigt ganz konkret, wie sich Kennzahlen (Umsatz, Kosten …) entwickeln werden. Dies nutzt bei der Personalplanung, bei der Liquiditätsplanung eines Hotels und kann zudem auch sehr hilfreich bei alternativen Investitionsentscheidungen sein. Ein aktuelles Beispiel: Der Vergleich von drei alternativen Nach-Corona-Szenarien in einem typischen Ferienhotel:

 

a – Verspäteter Start in die Sommersaison mit Einschränkungen und halboffenen Grenzen.

b – Starten im Hochsommer mit relativ starken Einschränkungen.

c – Start im Herbst bei gleichzeitig sehr angespannter Wirtschaftslage. Mit diesen Informationen ist es möglich, strategische Entscheidung zur treffen.

 

Fazit:

Die What–if-Rechnung ist eine wichtige Methode der Hotelfinanzplanung zur Sicherung des langfristigen Unternehmenserfolgs und ein Wettbewerbsvorteil gerade in dieser beispiellosen Krise, die niemand so auf dem Schirm hatte. Die mit diesem Tool erarbeiteten Informationen helfen wirksam, verschiedene Möglichkeiten durchzuspielen und so Entscheidungen auf der Grundlage der Wirtschaftlichkeit vorzubereiten. Das braucht die richtige Finanzplanungssoftware, in der die What-if-Rechnung als eine zusätzliche Methodik integriert ist. Das ist beim FairPlanner der Fall. Weltweit nutzen über 4.000 Hotelunternehmen diese hotelspezifische Umsatz- und Kostenplanungssoftware.

Sollten Sie Interesse haben, vereinbaren Sie Ihren individuellen Demo-Termin, um die Vorteile des FairPlanner kennen zu lernen. Hier geht es zum Kontakt.

 

Selbstverständlich stehen wir auch bei Fragen der Nutzer zur Verfügung, die dieses Tool vielleicht jetzt zum ersten Mal nutzen möchten.

 

Weitere Informationen zu FairPlanner finden Sie hier.